Stavoren

Das Meer gibt, das Meer nimmt. Stavoren, einst eine reiche Hansestadt, kann hiervon eine Geschichte erzählen. Überschwemmungen, Seehandelskriege und ein Hafen der versandete.
Die Stadt geriet immer wieder in Armut. Sie erhob sich aber jedes Mal wieder und erlangte durch die Seefahrt und den Fischfang neuen Wohlstand. Märchen, wie „Die Dame von Stavoren“ erzählen von diesem wechselhaften Schicksal. “De Vis voor Stavoren”-”Der Fisch vor Stavoren” fügt eine neue Geschichte hinzu, mit einem Zwinkern bezüglich eines symbolischen Drucks von Pieter Bruegel de Oude: “Wie große Fische kleine essen!” Wir sehen, wie das riesige, offene Maul eines mächtigen Fisches uns entlang der wasserspritzenden Lippen nach drinnen lockt. Wer entspringt dem Tanz in Stavoren?

Kunstharz, PU-Schaum, Stahl
3,3 m hoch, 6 m breit, 8,4 m lang

Inspirationsquelle: Stavorens Fischereigeschichte und ein Druck von Pieter Bruegel de Oude
Lage: Der Platz am Stationsweg.
Adresse: Stationsweg, 8715 ES Stavoren

Der Fisch vor Stavoren Mark Dion

Mark DionVS

Mark Dion (1961) taucht für seine Skulpturen und Installationen tief in die Geschichte eines Subjekts oder eines Ortes ein und extrahiert wie ein Archäologe diverse verborgenen Aspekte heraus. Sein Umgang mit der Welt ist oft humorvoll, hat aber auch scharfe Kanten, insbesondere wenn es um die aktuelle Geschichtsschreibung oder unseren Umgang mit Tieren geht. Die reiche, aber inzwischen weitgehend verborgene Geschichte von Stavoren spricht ihn aus diesem Grund sehr an.

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Entstehung